Endspurt
Noch 350km durch die Finmark, der flächenmäßig größten Region Norwegens, die aber nur dünn besiedelt ist, dann ist der nördliche Terminus des E1 mit dem Nordkapp erreicht.
Route

In Kautokeino geht es los.
Der Pfad führt durch schroffe Felslandschaften, karge Hochebenen und moorige Birkenwälder. Mancher Fluss wird zu furten sein, das Wasser dabei vielleicht bis zu den Knien reichen. Aber wenn ich es bis hierhin geschafft habe, werde ich wohl auch das meistern.
Die Einsamkeit wird jenseits des Nordkaptunnels wohl zu Ende sein und ich ab da vielen Wanderer und Touristen begegnen. Das Nordkap übt natürlich auch auf andere eine Anziehungskraft aus. Viele sind aber nicht zu Fuß, sondern mit Auto, Wohnmobil oder Bus unterwegs. Auch ich werde vielleicht erst einmal Honningsvad ansteuern, um von dort mit dem Bus das allerletzte Stück zum Nordkapp zu fahren. Aber das entscheide ich spontan.
Bis es so weit ist, sind noch 350 km durch einsame und rauhe Gegenden zu bewältigen.
Auf dieser Tour kommt auch das Zelt noch einmal richtig zum Einsatz, denn es liegen nur wenige Hütten am Weg.
Proviant
| bei km | Ort | Markt | Proviant |
| 60 | Maze | Naerbutikken | 7 Tg |
| 243 | Olderfjord | Matkroken Lind&Sonn oderMatkroken Russenes (am Campingplatz | 5 Tg |
Links
Wanderbericht
Von Kautokeino zum Nordkap
Tag 203-217 auf dem E1, 16.8.-30.8.19.


